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 Island – 3-wöchige Hochlandtour (Teil 1)

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Meilo
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Geschlecht:  Alter: 47
Mitglied seit: 13.08.2003
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BeitragVerfasst am: 16. März. 2011, 23:04    Island – 3-wöchige Hochlandtour (Teil 1)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Forum

Letzten Sommer (4. – 25. Juli) ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen und ich habe 3 Wochen Ferien in Island verbracht. Da ich niemanden aus meinem Kollegenkreis dazu motivieren konnte und keine Lust hatte die Ferien alleine zu verbringen, entschloss ich mich zu einer Gruppenreise mit Wikinger Reisen. Die Wahl fiel auf die 3-wöchige Hochlandexpedition mit Zeltübernachtungen auf Campingplätzen. Die Campingplätze waren meist einfach ausgestattet, lagen dafür oft in traumhafter Umgebung und verfügten meist über Dusche und WC. Das komfortable daran war, dass die Zeltlager jeweils schon aufgebaut waren und uns ein Koch/Köchin vor Ort die (einfachen) Mahlzeiten zubereitete. Konkret sah das so aus, dass wir in Zweier-Doppeldachzelten schliefen und im Camp ein grosses Gemeinschaftszelt für Frühstück und Abendessen bereit stand. Vom Frühstückstisch bereitete man sich ein Lunchpaket für die Tageswanderungen oder Reiseetappen zu. Unterwegs gab es natürlich auch Einkaufsmöglichkeiten in Supermärkten oder Tankstellen, um die persönlichen Gelüste zu befriedigen. Schlafsack und Isoliermatte bzw. Therm-a-Rest Matte mussten selbst mitgebracht werden.

Die Anreise der Teilnehmer erfolgte individuell. Für mich von Zürich-Kloten über Kopenhagen nach Kevlavik. Von dort wurden wir mit dem Bus zum Campingplatz in Reykjavik gefahren, wo uns der Reiseleiter in Empfang nahm. Richtig los ging es erst am nächsten Tag, als sich alle Reiseteilnehmer erstmals am Frühstückstisch kennen lernten. Noch ein Wort zur Fotoausrüstung: Mit im Gepäck waren Kamera inkl. BG und 3 Objektive (Canon 7D, Tamron 28-75/f2.8, Tamron 17-35/f4, Canon 70-200/f4). Meistens war das 28-75mm im Einsatz. Statt auf das WW-Objektiv zu wechseln, habe ich überlappende Einzelaufnahmen für die Erstellung von Panoramen gemacht. Alle Panos sind frei Hand ohne Stativ entstanden.

Dank dem Garmin-Navigationssystem, welches ein Reiseteilnehmer mit hatte, kann ich Euch eingangs gleich den gesamten Reiseverlauf aufzeigen (ersichtlich an der lila Wegzeichnung). Fehlende Ortsbezeichnungen wurden in der Karte ergänzt. Als Informationsquellen für die Erstellung des Reiseberichts dienten die profunden Kenntnisse unseres Reiseleiters, mein Tagebuch und Wikipedia, wo ich mir viele weitere Infos geholt habe.

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Tag 00: Anreise
Tag 01: Reykjavik – Hveravellir
Tag 02: Wanderung Kerlingarfjöll
Tag 03: Hveravellir – Akureyri
Tag 04: Wanderung bei Akureyri
Tag 05: Akureyri – Ásbyrgi
Tag 06: Wanderung Hljóðaklettar
Tag 07: Ásbyrgi –Askja
Tag 08: Wanderung Askja
Tag 09: Wanderung Kverkfjöll
Tag 10: Askja – Mývatn
Tag 11: Umgebung Mývatn
Tag 12: „Freier Tag“ Mývatn
Tag 13: Mývatn – Landmannalaugar
Tag 14: Wanderung Landmannalaugar
Tag 15: Landmannalaugar – Skaftafell
Tag 16: Jökulsárlón und Wanderung Skaftafell
Tag 17: Wanderung Skaftafell
Tag 18: Skaftafell – Hellisholar
Tag 19: Wanderung Pjorsárdalur
Tag 20: Hellisholar – Reykjavik
Tag 21: Rückreise


Tag 1: Reykjavik - Hveravellir
Konnte die erste Nacht im Zelt trotz der Helligkeit – in den Sommermonaten wird es kaum richtig dunkel – super durchschlafen und begab mich nach einer nach faulen Eiern stinkenden Dusche mit einiger Spannung um 8 Uhr zum ersten gemeinsamen Frühstück. Nach einer kurzen Einführung durch den Reiseleiter und einer gegenseitigen Vorstellung ging es kurz vor 10 Uhr Richtung drei sehr touristischer Sehenswürdigkeiten: Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss. Sie bilden den so genannten „Golden Circle“. Sie können ab Reykjavik als Tagestour gebucht werden, entsprechend gut besucht sind sie. Wer also ungestört fotografieren möchte muss entweder früh morgens oder abends dort sein.

Þingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark im Südwesten von Island nahe der Reykjanes-Halbinsel. Hier wurde bereits um 930, also am Ende der Landnahme durch vor allem norwegische Wikinger, einmal jährlich während 2 Wochen im Juni die traditionelle gesetzgebende Versammlung Alþing abgehalten. Sie hatte sowohl gesetzgeberische als auch Gerichtsbarkeits-Funktionen. Es handelt sich um eines der ältesten Parlamente der Welt. Es bestand bis ins Jahr 1798, als die Dänen das Althing auflösten. Im Jahr 1000 wurde hier die Annahme des Christentums beschlossen. An diesem historischen Ort wurde am 17. Juni 1944 die Republik Island ausgerufen und 1994 deren Fünfzigjahrfeier begangen.
Es liegt inmitten einer Grabenbruchzone umgeben von vier aktiven Vulkansystemen. Der Fluss Öxará durchströmt den Nationalpark und formt an der Schlucht Almannagjá einen sehenswerten Wasserfall, den Öxarárfoss. U.a. an diesem Ort wird das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmänner-Schlucht). In den letzten 10’000 Jahren ist das Land beidseits der der Schlucht Almannagjá um 70 m auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 m gesenkt.

# 1 Allmänner-Schlucht
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# 2 Mit Wasser gefüllte Felsspalte
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Das Haukadalur ist ein Tal mit einem Hochtemperaturgebiet rund um das aktive Vulkansystem des Grossen Geysirs. Das Hochtemperatursystem zu Fuss des Rhyolithdomes Laugarfjall weist eine Vielzahl von heissen Quellen auf, u.a. den Grossen Geysir und Strokkur. Allerdings bricht nur Strokkur regelmässig mindestens alle 10 Minuten aus, der Grosse Geysir nur unregelmässig. Ausserdem gibt es auch noch eine Vielzahl anderer kleinerer heisser Quellen. Eine weitere Attraktion ist hier auch noch die kieselgurhaltige und daher sehr blaue Quelle Blesi.

# 3 Umlagerter Geysir Strokkur
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# 4 Start der Eruption (zwei Fünferserien der Eruption können im Album „Geysir“ angeschaut werden)
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# 5 Eruption
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Der Gullfoss ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur. Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s. Im Sommer sind es etwa 130 m³/s. Der Wasserfall rauscht über zwei Stufen (11 m und 21 m hoch). Die beiden breiten Kaskaden stehen etwa in einem 90°-Winkel zueinander. Die Schlucht ist vom Wasserfall bis zum breiten Tal 2,5 km lang und erreicht eine Tiefe von 70 m. Dass es diesen Wasserfall noch gibt, ist dem Einsatz von Sigríður Tómasdóttir und ihrem Vater Tómas Tómasson zu verdanken, die um 1920 gegen den geplanten Verkauf des Geländes am Wasserfall angingen. Es sollte an eine englische Gesellschaft vergeben werden, die einen Staudamm errichten und Elektrizität gewinnen wollte. Ein Projekt von 1977, das 2’444 Gigawattstunden pro Jahr Strom hätte liefern sollen und drei Viertel der Wassermenge abgezweigt hätte, wurde ebenfalls abgelehnt.

# 6 Wasserfall Gullfoss
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# 7 Regenbogen-Bildung durch die Gischt
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Der Hochlandweg Kjölur ist mit etwa 160 km die zweitlängste und mittlere der Hochlandpassagen. Sie beginnt im Haukadalur kurz hinter dem Wasserfall Gullfoss, verläuft zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull. Schließlich endet sie in der Nähe von Blönduós im Norden der Insel. Ungefähr in der Mitte der Strecke liegt Hveravellir, der Ort der heissen Quellen.

# 8 Steinhügel eingangs der Kjölur. Steinhaufen sind eigentlich weithin sichtbare Wanderweg-Markierungen; in diesem Fall - wenn ich mich richtig entsinne - soll das Aufhäufen von weiteren Steinen Glück für die Passage der Hochlandpiste bedeuten.
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# 9 Blick vom Gullfoss Richtung Kjölur mit dem Jarlhettur-Gebirge, dahinter der Gletscher Langjökull (Pano aus 3 Querformat-Bildern)
http://www.meilo.com/images/island/0054_p_jarlhettur_3.jpg
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Hveravellir bezeichnet sowohl einen Zentralvulkan unter dem Gletscher Langjökull als auch das dazugehörige Geothermalgebiet. Zum Hochtemperaturgebiet sind es etwa 90 km auf der Überlandpiste Kjölur vom Wasserfall Gullfoss nach Hveravellir. Hveravellir befindet sich etwa in der Mitte zwischen Reykjavík und Akureyri in ca. 200 km Entfernung von beiden Orten. Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heisswasserquellen, etwa die von Sinterterrassen umgebene Bláhver („Blaue Quelle“), Fumarolen und die fauchenden Solfatare Öskurhöll („Brüllender Hügel“). Das Gebiet steht seit 1960 unter Naturschutz.

# 10 Bláhver („Blaue Quelle“)
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# 11 Öskurhöll („Brüllender Hügel“)
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# 12 Heisswasserquelle
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Tag 2: Wanderung Kerlingarfjöll
Die Kerlingarfjöll sind ein vulkanischer Gebirgszug und erreichen mit dem Snækollur eine Höhe von 1’477 m. Sie liegen ca. 25 östlich der Kjölur-Route. Vermutlich waren sie einmal Teil des Gletscherschildes Hofsjökull. Das Vulkansystem der Kerlingarfjöll umfasst ca. 100 km2. Beim Gebirge handelt es sich neueren Forschungen zufolge um Tafelvulkane aus Rhyolithgestein, die bei Eruptionen unter Gletschern geformt wurden. Zuoberst sind sie bedeckt von Basaltschichten. Mit dem Bus (40 km Schotterpiste, ca. 1 Stunde) fuhren wir von Hveravellir zum Ausgangspunkt der Wanderung. Zu Beginn noch bedeckter Himmel, der im Verlauf der rund 5-stündigen Wanderung aufriss. Eine tolle Landschaft aus Schluchten, kleinen Hanggletschern und dampfenden heissen Quellen mit einer unglaublichen Farbenvielfalt aus Gelb-, Braun, Grün, Grau- und Schwarztönen. In einigen der vielfarbig schimmernden Täler bieten zahlreiche Solfataren ein dampfendes und zischendes Schauspiel: Feuer und Eis in unmittelbarer Nachbarschaft.

# 13 Blick über die Landschaft am Fusse des Kerlingarfjöll, rechterhand der Gletscher Hofsjökull (Pano aus 5 Querformat-Bildern)
http://www.meilo.com/images/island/0107_p_kjoelur_5.jpg
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# 14 Blick auf das Geothermalgebiet bei Kerlingarfjöll, Startpunkt der Wanderung (Pano aus 4 Querformat-Bildern)
http://www.meilo.com/images/island/0116_p_kerlingarfjoell_4.jpg
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# 15 (-# 22 Landschaftsbilder von der Wanderung)
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# 16
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# 17
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# 18
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# 19
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# 20
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# 21
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# 22
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# 23 Zum Abschluss des Tages anstelle einer Dusche ein wärmendes Bad im natürlichen Hot Pot
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Tag 3: Hveravellir - Akureyri
Am Morgen fegte ein starker und kalter Wind übers Land. Kaltes Wasser ins Gesicht und Zähneputzen, das war die Morgentoilette. Packen, Frühstück und los ging die Bus-Tagestour mit Ziel Akureyri. Ein erster kurzer Fotostopp wurde auf der Höhe von Blöndulón eingelegt. Es handelt sich um einen ein Stausee (57 km²) ca. 25 km nördlich von Hveravellir. Der Halt war wirklich sehr kurz, weil es einem vom Wind fast weg gepustet hätte. Für zwei Panoramaaufnahmen hat’s trotzdem gereicht. Weitere Zwischenhalte in Víðimýri, N1-Tankstelle bei Varmahlið und Glaumbær.

# 24 Stausee Blöndulón (Pano aus 3 Querformat-Bildern)
http://www.meilo.com/images/island/0188_p_bloendulon_3.jpg
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# 25 Blick auf die andere Seite zum Gebiet Auðkúluheiði (Pano aus 4 Querformat-Bildern)
http://www.meilo.com/images/island/0191_p_audkuluheidi_4.jpg
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Víðimýri ist eigentlich ein Bauernhof in der Gemeinde Skagafjörður. Bekannt ist dieser Hof für die Víðimýrarkirkja, eine der wenigen verbliebenen Torfkirchen im Lande. Anders als bei den Torfhöfen sind bei der Kirche beide Giebelwände aus Holz gebaut, die Seitenwände sind aus Torf und das Dach ist mit Gras bedeckt. Die Kirche wurde im Jahr 1834 gebaut.

# 26 Víðimýrarkirkja
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# 27 Strassenlampen und Wolkengebilde bei der N1-Tankstelle
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Glaumbær ist eine Ortschaft und ein altes Kirchdorf in der Gemeinde Skagafjörður und liegt etwa 20 km vom gleichnamigen Fjord entfernt im Landesinneren. Die ältesten erhaltenen Gebäudeteile des Torfhofes stammen aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Alle Gebäude sind in Torfrasenbauweise errichtet. Dies war in den ländlichen Gebieten bis etwa um 1900 üblich. Dann wurden sie allmählich durch Stahlbeton-Konstruktionen ersetzt, die für die meisten isländischen Gebäude heutzutage typisch sind. Einige der Räume, wie z.B. Werkstätten, sind nur von aussen zu erreichen. Die meisten anderen sind durch einen Gang untereinander verbunden.

# 28 Kirche und Torfhof
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# 29 Typische Gebäude heutzutage (in der Regel natürlich ohne Grasdach)
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# 30 Torfrasenbauweise
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Dunkle Wolken und heftiger Regen prägten die Busfahrt zwischen Glaumbær und Akureyri. Zeit für ein kleines Nickerchen im Bus. In Akureyri angekommen steuerten wir als Erstes zu einem Supermarkt, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Zum Glück liess der Regen nach und wir konnten den botanischen Garten und das Zentrum der Stadt trockenen Fusses besichtigen. Der Campingplatz in Akureyri hat eine sehr gute Infrastruktur, u.a. einen grossen Gemeinschaftsraum, wo wir vor dem Abendessen das WM-Fussball Halbfinale Spanien – Deutschland kucken konnten.

Die Stadt Akureyri ist mit 17’633 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2009) die viertgrösste Stadt Islands. Die Hafenstadt stellt das zweitgrösste Bevölkerungszentrum ausserhalb des Hauptstadtbezirks und das grösste Dienstleistungszentrum im Norden des Landes dar. Akureyri liegt am Ufer des weit ins Land hineinreichenden Fjords Eyjafjörður und des Flusses Glerá. Die Stadt liegt nur rund 50 km südlich des Nördlichen Polarkreises, der über die von dort aus mit Bus und Fähre erreichbare Insel Grímsey verläuft. Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt zu anderen Sehenswürdigkeiten im Norden, etwa zu den Wasserfällen Aldeyjarfoss und Goðafoss sowie zum See Mývatn und nach Húsavík zur Walbeobachtung.


Tag 4: Wanderung bei Akureyri
Die geplante Wanderung auf den Hausberg Sulur bei Akureyri fällt wegen Nebel und Wolken ins Wasser. Wir entscheiden uns zu einer Alternativ-Route durch das Tal entlang des Flusses Glerardalur. Unterwegs beginnt es heftig zu regnen, so dass erstmals die Regenkleidung (und gleichzeitig das letzte Mal auf der ganzen Reise) angezogen werden muss. Einige wollen trotzdem weiter wandern, andere zurück nach Akureyri, so dass sich die Gruppe aufteilt. Ich wandere noch ein Stück mit, kehre dann gemeinsam mit dem Reiseleiter nach Akureyri zurück. Nutze die freie Zeit auf dem Campingplatz für eine warme Dusche und die erste Rasur seit 5 Tagen. Im Gemeinschaftszelt schreibe ich die am Vortag in Akureyri gekauften Postkarten. Zum Abendessen gibt es Kartoffeln und ein wunderbar schmeckendes Lamm. Unser Reiseleiter, ein studierter Geologe, referiert anhand einer geologischen Karte (Gesteinskarte nach Alter) über die Entstehung Islands. Es ist bitterkalt, so dass sich alle früh in den wärmenden Schlafsack begeben.

# 31 Regen-Wanderung Glerardalur
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Teil 2
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Zuletzt bearbeitet von Meilo am 14. Mai. 2011, 10:13, insgesamt 2-mal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 17. März. 2011, 17:08    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Expedition klingt zwar sehr hochgestochen und passt nicht wirklich zu dem Eindruck der nach dem Anschauen der Bilder erzeugt wird - die Bilder gefallen mir aber sehr gut. Sehr schoen finde ich, dass du nicht der Versuchung erlegen bist die Farben etc zu stark zu bearbeiten sondern einen sehr realistischen Eindruck vermittelst. Auf einer Gruppenreise war es bestimmt nicht einfach immer die Zeit fuer gute Fotos zu finden - frueh morgends oder spaet abends ist es sicherlich nicht einfach noch weg zu kommen, was mein einziger Kritikpunkt waere, das magische Licht, das man Island nachsagt, fehlt ein bisschen (muss man sicherlich auch Glueck fuer haben)
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BeitragVerfasst am: 18. März. 2011, 23:48    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guter Bericht und schöne Aufnahmen, Tom, die mir dieses faszinierende
Land, das ich aus eigener Anschaung noch nicht kenne, sehr nahe bringen.
Danke dafür und bitte weiter so!

Mit freundlichem Gruß
Don

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Meilo
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BeitragVerfasst am: 21. März. 2011, 20:03    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

« borgefjell » hat folgendes geschrieben:
Expedition klingt zwar sehr hochgestochen und passt nicht wirklich zu dem Eindruck der nach dem Anschauen der Bilder erzeugt wird - die Bilder gefallen mir aber sehr gut.


Da gebe ich dir recht, habe den Titel nun auf Hochlandtour abgeändert, damit keine falschen Erwartungen geweckt werden.
Hatte einfach die offizielle Bezeichnung des Reiseanbieters verwendet Wink

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BeitragVerfasst am: 22. März. 2011, 08:42    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke fürs zeigen dieser sehr schönen Serie, Tom. Diese Bilder wecken in mir viele Erinnerungen an meinen Reisen in Island.

Mir gefallen hier besonders die farbenfrohe Serie von Landmanalaugar.

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Gruss
Dominique

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